Hallo, schönen guten Tag & herzlichen Glückwunsch! 

Sie haben die Homepage WILSBERGER.DE gefunden, die beabsichtigt, für den Ortsteil Herzogenrath-Kohlscheid-Wilsberg Interessantes und Wissenswertes bereit zu stellen.

Da die Seite auf private Initiative entstand, sind lange Zeit keine Inhalte hinterlegt worden - die Pflege und Wartung einer Homepage ist auch zeitaufwendig! Das soll sich aber in Kürze ändern. Es würde mich - den sog. Webmaster - natürlich sehr freuen, wenn sich Interessenten für eine Mitgestaltung dieser Seite fänden. So lange das nicht der Fall ist, darf auch nicht daran herum gemeckert werden... das Ganze ist ausdrücklich ein Entwurf.

Erstellt in einer knappen Stunde enthält sie noch keine vernünftige Struktur mit Links, kein Diskussions-Forum, keinen Mitgliederbereich, und es Fehlen die Rubriken Geschichte, Wissenswertes, Veranstaltungen und vieles Anderes mehr, das eine Seite lebendig macht.
Wenn Sie mir dazu - oder überhaupt irgend etwas - dringend mitzuteilen haben, bitte sehr:

webmaster@wilsberger.de

Aber jetzt: Wilsberg ist ein Ortsteil von Herzogenrath-Kohlscheid in der Nähe von Aachen.

Geographie

Es umfasst mit dem Ortsteil Mevenheide das Gebiet zwischen der Eisenbahnlinie Aachen-Mönchengladbach,der Roermonder Straße und dem angrenzenden Aachener Stadtteil Uersfeld. Der historische Kern von Wilsberg, gebaut bis etwa um die vergangene Jahrhundertwende, besteht aus Ober- und Unterwilsberg, südlich und nördlich der Weiherstraße. Im Südosten liegt der Ortsteil Mevenheide, im Südwesten ein Neubaugebiet.

Freizeit

Das Neubaugebiet Neu-Wilsberg liegt unterhalb der (zu diesem Zweck extra in aufwendiger Erdarbeit verlagerten) ehemaligen Abraumhalde, dem sog. Kohleberg, der mit dem davor neu angelegten - früher verrohrten - Amstelbach und dazu gehörigem Weiher, mit Spazierwegen, Brücken, einer Art Geländekunst und neuerdings einer Grillhütte für ganz Kohlscheid einen nicht unerheblichen Freizeitwert gewonnen hat.

Als Rodelhügel für die Kinder (und Erwachsene, die sich noch trauen!) ist der Kohleberg im Winter unschlagbar - leider nur noch bei den heutzutage sehr seltenen starken Schneefällen, denn die Stadt Herzogenrath hat die betreffenden Wege auf den Kohleberg mit einem rutschhemmenden, körnigen Belag versehen, der diese Nutzung behindert. Schade!

Bebauung

Für Neu-Wilsberg war unter dem etwas hochtrabenden Titel "Wohnpark Wilsberg" ursprünglich eine Bebauung mit exklusiven Objekten auf relativ großen Grundstücken geplant. Von diesen sind nur wenige Musterhäuser tatsächlich realisiert worden, weil sich eine entsprechende Nachfrage nicht eingestellt hat, wohl auch im Hinblick auf die von vielen Interessenten vermuteten Altlasten aus dem Kohlebergbau.

Später wurde das Konzept umgewandelt und in sehr dichter Bauweise viele von den vielerorts üblichen kleineren Reihenhäusern und Doppelhaushälften gebaut.

Im Bild - von der Spitze des Kohleberges gemacht - ist vorne Neu-Wilsberg zu sehen, links hinter dem Baukran liegen die Schlammweiher und dahinter Alt-Unterwilsberg, rechts der Technologiepark Herzogenrath und davor Alt-Oberwilsberg. Im Bereich der alten Bebauung von Wilsberg kann man - trotz Winter - den vorhandenen Baumbestand gut erkennen. Ganz hinten links im Bild ist - nur schwach zu erkennen - noch die alte Bebauung entlang der Banker und Roermonder Straße zu sehen, die zusammen mit den Hinterlassenschaften des ehemaligen Crumbach-Landhandel-Geländes (diverse Hallen und Silos) 2002 vollständig abgerissen worden ist. Früher hat es von der Kreuzung Roermonder - Banker - Weststraße einmal so ausgesehen:



Um die im hinteren Bereich des Geländes betroffenen Hallen ist es sicher nicht schade, das Hotel "zur deutschen Flotte" mit dem Relief des Panzerkreuzers auf der Fassade wäre vielleicht eine Diskussion wert gewesen, mehr noch die Gründerzeit-Villa an der Roermonder Straße:

Aber weg ist weg. Das Fehlen der Straßenbebauung an der Roermonder Straße läßt jetzt deren Verkehrslärm ungehindert ins Viertel eindringen, es bleibt zu hoffen, dass sich für das große leere Eckgrundstück eine sowohl städtebaulich wie vom Schallschutz her attraktive Lösung findet.

Verkehr

Der Umfang der auf dem Bild oben zu sehenden im Viertelkreis angelegten Neu-Bebauung gibt auch schon einen Eindruck für die Flaschenhals-artige Verkehrssituation von Neu-Wilsberg: es existiert nämlich keine den einschlägigen Richtlinien entsprechende Straßenverbindung nach draußen (zur Roermonder Straße)!

Ist schon das Abstellen der Fahrzeuge aller Bewohner in Neu-Wilsberg ein ziemlich vertracktes Problem (so viele Stellplätze waren in der ursprünglichen Planung nicht vorgesehen gewesen), die Zu- und Abfahrt zu diesem Wohngebiet ist eine Farce. Diese scheint bei der Planung des Baugebietes schlicht vergessen worden zu sein.

Einzige Zufahrt war zuerst die Kombination Weiherstraße/Englerthstraße, wobei aber die Weiherstraße weder über Gehwege noch über eine ordentliche Einmündung zur Roermonder Straße verfügt. Der bauliche Zustand dieser Einmündung gleicht einer einfachen Hofeinfahrt, die Weiherstraße endet tatsächlich in einer Absenkung des Bürgersteigs der Roermonder Straße. Die Wartezeiten sind - zumal für Linksabbieger - erheblich.

Die Gefährdung von Fußgängern und Radfahrern ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen, und von diesen gibt es zu bestimmten Tageszeiten reichlich: alle Berufspendler im TPH, die mit der Bahn aus den umlienenden Orten nach Kohlscheid kommen, laufen über die Wilsberger und die Weiherstraße.

Nicht wenige Einwohner von Neu-Wilsberg nutzen nun die untere Wilsberger Straße - die für solche Durchfahrt ganz deutlich gesperrt ist - als Zufahrt.

Sehr zum Mißvergnügen der dortigen Bewohner, die immer schon über den Schleichwegverkehr aus Richtung Bank klagen: leider ziehen nämlich Autofahrer einen flotten Slalom durch die untere und obere Wilsberger Straße oder die Kombination untere Wilsberger / Weiherstraße zur Roermonder Straße einem ordnungsgemäßen Abbiegen von der Banker Straße aus vor - mit allen unangenehmen Folgen für Ruhe und Sicherheit, die damit für die Anwohner einhergehen. Auch die Wilsberger Straße hat keinesfalls die für einen Durchgang erforderliche Breite, Bürgersteige fehlen weitgehend ebenfalls oder sind, wie man sehen kann, extrem schmal.

Ein zweites Durchfahrtsverbotsschild wird nun ebenso beharrlich ignoriert wie das erste, nicht wenige motorisierte Verkehrsteilnehmer ignorieren inzischen sogar die vorgeschriebene Fahrtrichtung (Einbahnstraße). Der freundliche Herr aus Blech zieht niemand zur Rechenschaft, er verweist nur darauf, dass sich die Anwohner schon mehrfach bei der Stadt beschwert haben (der sog. Querulanten-Anzeiger), auch wird er praktisch allabendlich von Vandalen angegriffen oder beschmiert und ist inzwischen völlig irreparabel verstümmelt.

Radfahrer - die über die Wilsberger Straße wohl dem mörderischen Verkehr auf der Roermonder Straße entfliehen wollen - nutzen diese häufiger entgegen der Einbahnrichtung als in derselben. Vor entgegenkommenden motorisierten Abkürzern, die die Durchfahrt hier für ihr gutes Recht und die Belehrung von Radfahrern sowieso für ihre Pflicht halten, können sie sich dann nur mit gewagten Manövern retten.

Schließlich hat die Verwaltung zur Entlastung der Weiherstraße das Ende der Englerthstraße zur Wilsberger Straße hin geöffnet - dort hatte die Baugesellschaft den neuen Hauseigentümern ursprünglich einen Wendehammer ohne jede Durchfahrtsmöglichkeit zugesichert. Der Zustand des provisorischen Ausgangs würde aber - wie der Ausgang durch die Wilsberger "Straße" selbst - keiner Normenkontrolle standhalten.

Im Einfahrts-Bereich der Englerthstraße ist ein weiterer Brennpunkt entstanden: hier ist der dringend benötigte aber in der usrsprünglichen Planung ebenfalls nicht vorgesehene Kindesrspielplatz "nachgerüstet" worden, vermutlich unter Aufgabe von zwei weiteren Doppelhäusern. Preiswerte Häuser sind aber nun einmal das beliebte Objekt von Familien mit kleinen Kindern... kurzum, der Spielplatz liegt verdeckt vor einer 90°-Linkskurve, und der Bürgersteig, auf dem der Spielplatz aus Richtung der Bebauung erreicht werden kann, endet in der Kurve!

Also existiert eine Beschilderung zur Geschwindigkeitsbeschränkung auf 10 km/h. Solche Beschilderungen dienen meist nur zur rechtlichen Absicherung, wenn die baulichen Verkehrsverhältnisse völlig verkorkst sind; es gibt im Viertel gleich drei davon!

Natur

Neben dem schon erwähnten Freizeitwert des Kohlebergs ist für erholungssuchende Wilsberger durch einen Fußgängertunnel unter der Bahnlinie auch das Banker Feld erreichbar. Hier hält sich derzeit noch die landwirtschaftliche Nutzung - eine Bebauung wird aber vom Banker Architekturbüro und Bauträger Heins seit langem angestrebt (wogegen es in Bank auch Widerstände gibt).

Westlich der unteren Wilsberger Straße liegen mehrere kleine Tümpel, die sog. Schlammweiher, als Feuchtgebiet ein ökologisch wertvoller Rückzugsraum für Tier- und Pflanzenarten, zumal sie nicht öffentlich zugänglich, sondern unter ausschließlicher Nutzung eines örtlichen Angelvereines sind.

Westlich davon fließt entlang der Eisenbahnlinie der Amstelbach, der begleitende Spazierweg setzt sich in der Gegenrichtung bis auf den Parkplatz der Frima Krantz TKT in Uersfeld fort, wo beherzte Wanderer auch durch den Zaun in Richtung Uersfeld schlüpfen und den schönen Spaziergang entlang des Amstelbaches fortsetzen können, der weiter am Oberlauf hübsch renaturiert wurde.
 

Hier noch einige Links, die für Wilsberger interessante Informationen enthalten (immer mal durchsuchen mit "Wilsberg"):

Die Homepage von  Kohlscheid

Homepage der CDU in Herzogenrath CDU Herzogenrath

Informationen der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Herzogenrath SPD Herzogenrath

Anträge der Grünen Ratsfraktion in Herzogenrath Grüne Anträge

Zur Geschichte des Bergbaus hier und in der Region  Geschichte des EBV

Bedeutende Arbeitgeber in der unmittelbaren Nähe:

 Ericsson ,  sehr viele kleine und mittlere Firmen im TPH  ,  Aixtron, head coustics,  Meta, Cerobear,  Krantz TKT in Uersfeld
(wird weiter ausgebaut)
 

Aus aktuellem Anlass hier ein Textdokument zur Bauleitplanung der Stadt Herzogenrath, das auch Wilsberg betrifft:

Masterplan Kohlscheid: Vorstellung von Visionen und Handlungskonzepten
Quelle: www.herzogenrath­online.de
Das Kohlscheider Zentrum und seine Geschäftswelt sollen neue Impulse und Anregungen durch denMasterplan Kohlscheid erhalten.
Im Dezember 2002 hat die Verwaltung der Stadt Herzogenrath das Büro Stadt­ und Regionalplanung Dr. Paul G. Jansen aus Köln beauftragt, den Masterplan Kohlscheid zu erstellen. Aufgabe dieses Master­ (oder Rahmen)planes ist, Entwicklungsperspektiven mit übergreifenden Planungsideen zu erarbeiten, die einen Beitrag zu einer nachhaltigen positiven Entwicklung Kohlscheids, insbesondere für den Bereich um den Markt, die Roermonder Straße oder die Industriestraße, leisten. Der Masterplan soll Visionen einbringen, die eine weitläufige Zeitspanne umfassen und die es ermöglichen, ein langfristiges zielorientiertes Handlungskonzept für Kohlscheid zu erstellen. Der Masterplan ermöglicht so für Kohlscheid eine ganzheitliche Sicht 'von oben', ohne die unten liegenden Einzelproblematiken kleinteilig berücksichtigen zu müssen. Diese Chance soll nun mit aussagekräftigen Planungen und Konzepten genutzt werden. Da der Masterplan Kohlscheid stets in Bewegung ist und immer neue Ideen aufnehmen kann und auch soll, wird er selbstverständlich zur öffentlichen Diskussion gestellt. Daher werden die vom Büro Stadt­und Regionalplanung Dr. Paul G. Jansen vorgelegten Zwischenergebnisse allen interessierten Bügerinnen und Bürgern und insbesondere den Geschäftsleuten vorgestellt.
Die Stadtverwaltung lädt daher ein zur Vorstellung des Masterplanes am Donnerstag, den 24. Juli 2003, um 19.00 Uhr im Technologiepark Herzogenrath (TPH), Kaiserstraße 100 in Kohlscheid. Wünschenswert ist hierbei eine rege Diskussion, in der sich Planervisionen möglicherweise als gar nicht so abwegig zeigen. Zudem können sie dazu beitragen, auch langfristig den Stadtteil Kohlscheid mit einer agilen Geschäftswelt lebens­ und erlebenswert zu machen.

Städtebaulicher Rahmenplan und Bauleitplanung für die Stadt Herzogenrath - Rahmenkonzept für einen Bebauungsplan in Herzogenrath­Kohlscheid
Quelle: www.stadtplanung­dr­jansen.de
21.02.2001 Das Nutzungsspektrum innerhalb des Plangebiets in Herzogenrath reicht von einer alsreines Wohngebiet einzustufenden Bebauung über großflächigen Einzelhandel bis hin zu Industriebetrieben. Es handelt sich hier um ein typisch altindustrielles Umstrukturierungsgebiet, das hohe Anforderungen an die Qualität der Planung stellt, um ein zukunftsgerichtetes und städtebaulich verträgliches Gesamtkonzept entwickeln zu können.
12.07.2002 Der Stadtteil Herzogenrath­Kohlscheid hat sich zu einem wichtigen Technologiestandort in der Aachener Region entwickelt; besonders hervorzuheben ist dabei der Standort Roermonder Straße. Der Stadtteil insgesamt befindet sich aufgrund seiner früheren bergbaulichen/industriell gewerblichen Nutzung in einer starken Umorientierungsphase. Nachdem wir zunächst mittels eines städtebaulichen Rahmenplans ein Konzept für die Wiedernutzung einer größeren Brachfläche entwickelt haben, soll nun der beabsichtigte Umstrukturierungsprozess für den Stadtteil entlang der Roermonder Straße durch die verbindliche Bauleitplanung adäquat gesteuert werden. Durch die frühere bergbauliche Nutzung machen viele Schächte die Entwicklung schwierig, durch die gewerbliche Nutzung sind Altlasten vorhanden. Die
erheblichen Planungsprobleme werden durch die Notwendigkeit, neue Erschließungen zu finden, verstärkt.